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Betriebliche Gesundheitsförderung: Ernährungsberatung in der Niederlassung Köln

Im Rahmen von betrieblicher Gesundheitsförderung in den Niederlassungen Köln und Bonn nahmen am Freitag, den 26.01.2018 ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Niederlassungen an einer professionellen Ernährungsberatung teil. In einem etwa 90-minütigen Vortrag wurde unter dem Titel „Warum essen wir oft anders, als wir uns ernähren sollten?“ das Zusammenspiel zwischen Kopf und Bauch erörtert.

Viele Zivilisationskrankheiten ließen sich durch einen gesünderen Lebenswandel, zu dem auch eine ausgewogene Ernährung gehört, verhindern oder in ihrem Verlauf positiv beeinflussen. Ungesunde Ernährung gilt als Risikofaktor für Krebs, zudem erhöht Übergewicht das Risiko für Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen [1]. „Die einzige Diät, die sinnvoll ist, ist eine, die sich auch ein Leben lang durchhalten lässt.“ Mit diesem klaren Satz unterstrich die Referentin Antje Schröder zertifizierte Ernährungsberaterin der Kölner Praxis „Diabetes am Ring“, die Herausforderung, der man sich stellen muss, wenn man nachhaltig etwas ändern möchte. Sie meint damit: Wer langfristig schlank bleiben möchte, muss seine Ernährung grundlegend umstellen. Üblicherweise jedoch sind Diäten zeitlich begrenzt. Oft gibt es dabei ein in Kilogramm messbares Ziel. Ist dies erreicht, wird wieder normal gegessen und der sogenannte Jojo-Effekt tritt ein.

Schuld ist der „innere Schweinehund“
Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2017 überrascht es nicht, dass es der arbeitenden Bevölkerung besonders an Zeit und Ruhe mangelt. 64 Prozent der Berufstätigen sagen, ihnen bliebe nicht die Zeit, um sich gesünder zu ernähren. Ähnliche Wortmeldungen gab es auch aus dem eigenen Kollegium. Die Referentin identifizierte kurzum den jeweils eigenen „inneren Schweinehund“ als wichtigsten Hinderungsgrund für gesündere Ernährung und als Urheber der vorgebrachten Argumente, warum gesunde Ernährung angeblich so schwierig sei.

„Ziel ist es nicht, die Mitarbeiter an den Pranger zu stellen, sondern einen Impuls und Denkanstoß zu geben. Im Idealfall kann der eine oder andere den Lebensstil durch gesunde Ernährung positiv beeinflussen“, ist Marco Bergmann (Niederlassungsleiter Köln) überzeugt. Der positive Nebeneffekt einer gesunden und ausgewogenen Ernährung: gesündere und leistungsfähigere Mitarbeiter und ein geringerer Krankenstand. Ein Ziel, das nicht über Nacht zu erreichen ist, sondern durch stetige positive Bestätigung und Unterstützung im Familien-, Freundes- und Kollegenkreis.

Denken befördert Heißhunger auf Süßes
Insbesondere die herausfordernde Projektarbeit fordert täglich Höchstleistungen unseres Gehirns – und das gilt als Energie-Großverbraucher des Körpers. Es beansprucht 20 bis 25 Prozent des Sauerstoffs und einen ebenso hohen Anteil des Blutzuckers für sich. Intensive Denkarbeit führe daher häufig zu Heißhunger auf Süßes. Die Aufnahme gewöhnlicher zuckerhaltiger Snacks beantworte der Körper mit einem erhöhten Ausstoß des Hormons Insulin. Was folge, sei Unterzuckerung, dadurch erneut Lust auf Süßes und so weiter – ein Teufelskreis, der Körper und Geist belastet [2].

Der erste Schritt zu gesünderen Mitarbeitern
„Wir identifizieren derzeit geeignete Maßnahmen, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden unserer Mitarbeiter zuträglich sind. Die Ideen reichen von mobilen Massagen über vertiefte regelmäßige Gesundheitsschulungen bis hin zu einem vom Arbeitgeber geförderten Sport- und Freizeitangebot. Hier sollen insbesondere auch die Baustellenteams mit einbezogen werden, die bekanntlich die Speerspitze unserer Unternehmung sind und stets Höchstleistungen erbringen müssen“, resümiert Oliver Katanic (Leiter Business Development).

Die rege Teilnahme an dem Vortrag und die anschließende ausgiebige Fragerunde unterstreichen die Relevanz und das Interesse am Thema Ernährung und Gesundheit. Die Niederlassungen Köln und Bonn sehen den Vortrag als Startschuss für eine betriebliche Gesundheitsoffensive – wer seine guten Vorsätze zum Jahreswechsel bereits über Bord geworfen hatte, wurde nun wieder in freundlicher und aufschlussreicher Art daran erinnert.

Inhalte des Vortrags:
– Entwicklung unseres Ess- und Ernährungsverhaltens
– Motive für die Lebensmittelauswahl im Schlaraffenland
– Verführung am Schreibtisch: „Nervennahrung – zwischen Gummibärchen und Schokoriegel“
– die Ernährungspyramide als Hilfestellung für eine bunte und ausgewogene Ernährung

[1] Quelle: TK-Studie zur Ernährung, 2017
[2] Quelle: Welt.de, „Warum das richtige Essen schlau macht“, 2015
 

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